Eröffnung der Fotoausstellung „Wirtschaft westlich der Oder“ – ein starkes Zeichen der deutsch-polnischen Zusammenarbeit

Am 1. Dezember durfte ich in der IHK Ostbrandenburg die eindrucksvolle Fotoausstellung „Wirtschaft westlich der Oder / Gospodarka po zachodniej stronie Odry“ eröffnen – entstanden anlässlich 25 Jahren Partnerschaft zwischen der Wojewodschaft Lubuskie und dem Land Brandenburg.

Der 1. Dezember ist nicht nur der Beginn der Adventszeit. Er ist auch der Tag der deutsch-polnischen Regierungskonsultationen – ein Datum, das die Bedeutung unserer Beziehungen für Wirtschaft, Politik, Kultur und Zivilgesellschaft unterstreicht. Gerade in Zeiten globaler Herausforderungen ist diese enge Verbindung ein wichtiger Stabilitätsanker.

Die IHK Ostbrandenburg vertritt über 42.000 Unternehmen – vom kleinen Eiscafé bis zum global agierenden Industrieunternehmen. Seit dem Fall des Eisernen Vorhangs entstanden hier verlässliche wirtschaftliche Beziehungen, getragen von Menschen, Projekten und gemeinsamen Ideen. Polen ist heute Brandenburgs wichtigster Handelspartner. Deutschland exportiert jährlich Waren im Wert von 170 Milliarden Euro nach Polen – und allein in unserer Region werden Güter im Wert von einer halben Milliarde Euro pro Tag über die Oder bewegt. Diese Dynamik lebt von offenen Grenzen, moderner Infrastruktur, Fachkräften auf beiden Seiten und starken Unternehmensnetzwerken sowie einer aktiven Zivilgesellschaft, die Vertrauen und Begegnung schafft.

Die Fotos der Ausstellung dokumentieren eindrucksvoll, wie Unternehmen, Pendler, Studierende und Institutionen die deutsch-polnische Zusammenarbeit leben und sichtbar machen, wie diese Verbindungen unseren gemeinsamen Lebensraum prägen – wirtschaftlich, gesellschaftlich und kulturell.

Simona Koß

Bundesvorsitzende der deutsch-polnischen Gesellschaften

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